Creatin wird oft und auch gerne als Nahrungsergänzungsmi ttel verwendet um den Muskelaufbau beim Training zu beschleunigen und zu erweitern. Doch bevor man sich entscheidet, dem Muskelwachstum mit einem derartigen Mittel nachzuhelfen, ist es sinnvoll sich vorab zu informieren, worauf man sich dabei einlässt. Zunächst: Was ist Creatin, was macht es und wie wirkt es auf den Körper?

Bei diesem Baustein handelt es sich um einen körpereigenen Eiweißstoff, der überwiegend in der Skelettmuskulatur auftritt. Creatin, bzw. Creatin Monohydrat ist vor allem deshalb bei Sportlern so beliebt, da es den Muskelaufbau ankurbelt und die Leistung steigert. Ein weiterer Pluspunkt an diesem Nahrungszusatz ist, dass es gesetzlich anerkannt und gebräuchlich ist. Über die Nebenwirkungen des Präparates, das konzentriert in Kapsel- oder Pulverform erhältlich ist, sind sich die Experten und Spezialisten allerdings nach wie vor nicht einig. Geklärt ist auf jeden Fall, dass Trainingsanfänger zunächst die Finger davon lassen sollten und vorerst ausschließlich über eine ausgewogene Ernährung und adäquate Trainingseinheiten zu ihrem Ziel kommen können. Erst wenn weitere Trainingsfortschritte ausbleiben, sollte über die so genannten Supplements, also Nahrungsergänzungsmi ttel, wie Creatin, nachgedacht werden. Daneben gibt es natürlich weitere Ergänzungen wie etwa Proteinkonzentrate (zum Beispiel Whey Proteine) bzw. Zusatzvitamine und -mineralstoffe.

Der Eiweißbaustein Creatin kommt ursprünglich fast ausschließlich in Fisch und Fleisch bzw. anderen tierischen Lebensmitteln vor. Der Name kommt aus dem Griechischen (creas) und bedeutet Fleisch. In den handelsüblichen Nahrungsergänzungen findet man allerdings hauptsächlich synthetisch hergestelltes Creatin Monohydrat.

Wie bereits weiter oben erwähnt, sollte man sich genauestens über die zahlreichen, am Markt erhältlichen Produkte aufklären lassen und abwägen, ob es tatsächlich notwendig ist, dem Körper mit aufbauenden Mitteln beim Muskelaufbau nachzuhelfen oder ob es ausreicht über die Ernährung und mittels angemessenem Training zum Ziel zu kommen. Wie überall macht auch (oder besser vor allem?) bei Nahrungsergänzungen die Dosis das Gift.